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Das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM) ist ein vom BMFTR gefördertes Vernetzungsvorhaben aller 37 Standorte der deutschen Universitätsmedizin. Ziel ist die gesamtheitliche Vernetzung des nationalen Datenraums für klinische Forschungsdaten durch spezialisierte, FAIR-basierte Forschungsinfrastrukturlinien. Das NUM wird an der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordiniert und befindet sich in der dritten Förderphase (NUM 3.0).
Die NUM-Datenintegrationszentren (NUM-DIZ) bilden die zentrale Infrastruktur für die einrichtungsübergreifende Bereitstellung und Nutzung klinischer Routinedaten.
Die NUM-Bildgebungsplattform vernetzt alle universitären radiologischen Institute in einer gemeinsamen Forschungsinfrastruktur für multizentrische bildbasierte Forschung, föderiertes KI-Training und radiologische Biomarkerentwicklung. Sie wird in Frankfurt koordiniert.
Das Vernetzungsvorhaben NUM-BRIDGE (2026–2028) integriert die Bildgebungsplattform und die NUM-DIZ organisatorisch und technisch. Ziel ist ein nahtloser, bidirektionaler Austausch von klinischen Routinedaten, Bildgebungsdaten und quantitativen Bildanalyseergebnissen. Frankfurt koordiniert die Kommunikation mit der Bildgebungsplattform.
Der Standort Frankfurt ist Gründungsstandort der Bildgebungsplattform. Die Arbeitsgruppe Computational Radiology am Institut für Medizininformatik verantwortet Projektmanagement, Regulatorik, Datenschutz, Governance und Umsetzung eines Pilotvorhabens.
Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet.
Ihre Aufgaben:
Regulatorik, Datenschutz und Compliance
- Eigenverantwortliche Bearbeitung rechtlicher Fragestellungen im Kontext der NUM-Bildgebungsplattform und des Vernetzungsvorhabens NUM-BRIDGE
- Erstellung und Pflege regulatorischer Konzeptdokumente
- Koordination und Vorbereitung von Ethikkommissionsanträgen und Datenschutz-Folgenabschätzungen (DSFA) für multizentrische Studien
- Beratung der Studienverantwortlichen (PIs) zu rechtlichen Rahmenbedingungen für Datenexport, Pseudonymisierung und Sekundärnutzung klinischer Daten
- Monitoring der regulatorischen Entwicklungen (EHDS, AI Act, GDNG-Novellierung) und Ableitung von Handlungsempfehlungen für das Konsortium
Projektmanagement und Governance
- Koordination der Frankfurter Aktivitäten im Rahmen der NUM-Förderstruktur[RA1]
- Unterstützung bei der Erstellung von Erfolgskontrollberichten, Verwendungsnachweisen und Mittelabrufen
- Schnittstellenmanagement zwischen klinischen Standorten, technischen Partnern (DKFZ, Mint Medical, ImFusion), NUM-Datenintegrationszentren, NUM-Koordinierungsstelle, Lenkungsgremium und NUM-BRIDGE-Pilotstandorten
- Vorbereitung und Nachbereitung von Lenkungsausschuss-Sitzungen, Strategie-Workshops und Koordinationstreffen
- Pflege und Weiterentwicklung der Governance-Strukturen, insbesondere Entscheidungsprozesse, Stimmrechtsregelungen und Eskalationsmechanismen; Entwicklung eines harmonisierten Regulierungs- und Governance-Rahmens für die Integration von Bildgebungs- und DIZ-Infrastrukturen im Rahmen von NUM-BRIDGE (inkl. Abstimmung mit dem Steuerungsgremium Forschungsinfrastrukturen)
Vergabe und Vertragsmanagement
- Prüfung vergaberechtlicher Anforderungen bei der Beauftragung externer Dienstleister und Technologiepartner im Rahmen öffentlich geförderter Forschungsprojekte
- Erstellung und Prüfung von Begründungsschreiben für Direktvergaben und Alleinstellungsmerkmal-Dokumentationen
- Abstimmung mit dem Dezernat Forschungsförderung und der Zentralen Beschaffung des Universitätsklinikums
Kommunikation und Wissenstransfer
- Erstellung rechtlicher Stellungnahmen, Positionspapiere und Briefings für die Projektleitung und die KLR
- Vermittlung komplexer regulatorischer Sachverhalte an interdisziplinäre Projektteams
- Mitwirkung an Publikationen und Kongressbeiträgen zu Governance und Regulatorik in vernetzter medizinischer KI-Forschung




