...sind Sie mittendrin
Am Institut für Digitale Medizin und Klinische Datenwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Position als Mitarbeiter*in im Wissenschaftsmanagement (m/w/d)
(E 13 TV-G-U, ganztags) befristet bis zum 31.12.2029 zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrages (TV-G-U).
Über uns:
Das Institut für Digitale Medizin und Klinische Datenwissenschaften (IDMKD) (Direktor: Prof. Dr. J. Janne Vehreschild) steht für die Prinzipien der New Work: Familienfreundlichkeit mit agilem, hybridem Arbeiten und flexiblen Arbeitszeiten, Toleranz und Diversität, Entscheidungen auf Augenhöhe und transparente Kommunikation mit offener Lern- und Fehlerkultur – nur einen Kicker haben wir (noch) nicht. Gemeinsam übernehmen wir Schlüsselaufgaben in großen nationalen und europäischen Konsortien rund um unsere drei Kernbereiche: Translationale Studien & Analytik, Forschungsökosysteme und Digitale Anwendungen & Plattformen.
Worum es geht:
Das NUM Studiennetzwerk (NUM SN) baut eine deutschlandweite Infrastruktur für schnelle, standortübergreifende klinische Studien auf mit Fokus auf gemeinsame Standards für die Initiierung klinischer und klinische-epidemiologischer Studien, Prozesse für Projekt- und Prozessmanagement und Verträge, eingebettet in das Netzwerk Universitätsmedizin (NUM). Ziel ist es eine dauerhafte, einsatzbereite und alltagstaugliche Infrastruktur für die Beschleunigung der Studien in Deutschland zu schaffen. Die Infrastruktur ist eng verbunden mit den Fachnetzwerken Infektionen, Schlaganfall und Intensivmedizin, in welchen Patient:innen für Studien rekrutiert werden. Du unterstützt die Netzwerkkoordination dabei unsere Infrastruktur international anschlussfähig zu machen und kümmerst dich um die Anwerbung neuer Palttformstudien für das NUM SN und seine Fachnetzwerke.
Ihre Aufgaben:
Wissenschaftliche Gesamtkoordination der Forschungsinfrastruktur NUM-Studiennetzwerk
- wissenschaftlich-konzeptionelle Gesamtkoordination der bundesweiten Forschungsinfrastruktur des NUM-Studiennetzwerks innerhalb des Netzwerks Universitätsmedizin (NUM)
- strategische Weiterentwicklung der Forschungsinfrastruktur unter Berücksichtigung aktueller wissenschaftlicher, regulatorischer und gesundheitspolitischer Entwicklungen im Bereich klinischer und klinisch-epidemiologischer Forschung
- wissenschaftliche Bewertung und Weiterentwicklung standortübergreifender Kooperations- und Versorgungsstrukturen zur Durchführung multizentrischer Studien
- Konzeption, Implementierung und Evaluation einheitlicher Prozesse und Organisationsstrukturen zur Optimierung der Durchführung akademischer und industrieinitiierter klinischer Studien
- wissenschaftliche Beratung der Studienleitungen sowie der beteiligten Universitätsklinika und Studienzentren hinsichtlich der Einbindung in die Forschungsinfrastruktur und der Nutzung zentraler Unterstützungsstrukturen
- Steuerung der Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinika, außeruniversitären Studienzentren, Datenintegrationszentren, Fachnetzwerken sowie nationalen Förder- und Kooperationspartnern
- Wahrnehmung einer zentralen wissenschaftlichen Schnittstellenfunktion gegenüber Steuerungsgremien, Fördermittelgebern sowie Partnern aus Wissenschaft, Gesundheitswesen und Industrie
Steuerung der Netzwerkgremien und Koordination der Zusammenarbeit
- Wissenschaftliche Konzeption, Vorbereitung und Moderation von Sitzungen der zentralen Steuerungs- und Fachgremien des NUM-Studiennetzwerks
- Erarbeitung wissenschaftlich fundierter Entscheidungsgrundlagen, Beschlussvorlagen und Handlungsempfehlungen für Lenkungs- und Entscheidungsgremien
- Moderation komplexer Abstimmungsprozesse zwischen wissenschaftlichen Leitungen, Studienzentren, Fachnetzwerken und weiteren Stakeholdern
- Steuerung des standortübergreifenden Informations- und Wissenstransfers innerhalb des Netzwerks
Wissenschaftliches Projekt- und Studienmanagement
- Gesamtsteuerung der im Studiennetzwerk durchgeführten klinischen und klinisch-epidemiologischen Forschungsprojekte
- wissenschaftliche Begleitung der Initiierung, Planung und Durchführung multizentrischer Studien unter Berücksichtigung methodischer, regulatorischer und organisatorischer Anforderungen
- Entwicklung wissenschaftlich fundierter Projekt- und Ressourcenkonzepte einschließlich Definition von Meilensteinen, Steuerungsinstrumenten und Erfolgskriterien
- Analyse des Projektfortschritts sowie Bewertung projektrelevanter Risiken und Entwicklung geeigneter Steuerungsmaßnahmen
- Koordination der Zusammenarbeit mit Universitätsklinika, Datenintegrationszentren, außeruniversitären Studienzentren sowie weiteren Forschungspartnern
Wissenschaftliches Fördermittel- und Berichtswesen
- Mitwirkung bei der Entwicklung von Förderstrategien sowie Konzeption und Erstellung von Förderanträgen für nationale und internationale Forschungsprogramme
- wissenschaftliche Aufbereitung, Analyse und Bewertung von Projektergebnissen für Fördermittelgeber, Steuerungsgremien und wissenschaftliche Partner
- Erstellung komplexer wissenschaftlicher Berichte, Statusanalysen und Entscheidungsgrundlagen entsprechend den Anforderungen der Fördermittelgeber
Wissenschaftliche Vernetzung und Repräsentation
- Vertretung des NUM-Studiennetzwerks in nationalen und internationalen wissenschaftlichen Fachgremien, Arbeitsgruppen und Kooperationsnetzwerken
- wissenschaftliche Beratung und Abstimmung mit Studienleitungen, Prüfärztinnen und Prüfärzten, lokalen Studienzentren sowie Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Gesundheitspolitik
- Aufbau und Pflege nationaler und internationaler Forschungskooperationen
- Präsentation wissenschaftlicher Konzepte, Strategien und Ergebnisse auf Fachveranstaltungen sowie Kommunikation komplexer wissenschaftlicher Sachverhalte in deutscher und englischer Sprache
Qualitätssicherung und wissenschaftliche Standardisierung
- Entwicklung, wissenschaftliche Evaluation und kontinuierliche Weiterentwicklung standortübergreifender Qualitätsstandards und Standard Operating Procedures (SOPs)
- Konzeption standardisierter Prozesse für die Durchführung multizentrischer Studien einschließlich Vertrags- und Prozessstandards
- Bewertung und Umsetzung regulatorischer, ethischer, datenschutzrechtlicher und qualitätssichernder Anforderungen unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Vorgaben
- Entwicklung von Maßnahmen zur Harmonisierung der Forschungsprozesse innerhalb des Netzwerks und Sicherstellung ihrer wissenschaftlichen Qualität