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Das Zentrum für plötzlichen Herztod und Kardiogenetik (ZPHK) am Institut für Rechtsmedizin der Universitätsmedizin Frankfurt widmet sich der Aufklärung von Fällen des plötzlichen Herztodes (Sudden Cardiac Death, SCD) im jungen Lebensalter. Ziel unserer Arbeit ist es, die zugrunde liegenden strukturellen und genetischen Ursachen dieser oft unerwarteten Todesfälle besser zu verstehen und damit langfristig zur Prävention und Früherkennung beizutragen.
Hierfür verfügt unser Zentrum über eine in Deutschland einzigartige und kontinuierlich wachsende Fallsammlung mit derzeit rund 250 Fällen verstorbener junger Menschen. Zu diesem Bestand gehören unter anderem umfangreiche histologische Präparate des Herzens, die eine wertvolle Grundlage für wissenschaftliche Untersuchungen darstellen.
Im Rahmen des zukunftsweisenden Projekts SCDigiHeart sollen diese Objektträger systematisch mit modernen Scannern erfasst und in eine digitale Forschungsinfrastruktur überführt werden. Dadurch entsteht ein wertvoller Datensatz, der als Basis für zahlreiche wissenschaftliche Projekte dient, u.a. für innovative Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz in Forschung und Diagnose.
Die ausgeschriebene Tätigkeit bietet die seltene Möglichkeit, an der Erstellung einer bundesweit einmaligen Sammlung mitzuwirken und damit einen direkten Beitrag zu einem innovativen, interdisziplinären und klinisch relevanten Forschungsfeld im Bereich der kardiovaskulären Medizin zu leisten.
Die Stelle ist mit 26 Stunden/Monat und ab dem 01. Dezember 2026 (oder nach Vereinbarung) zu besetzen. Die Stelle ist zunächst auf 7 Monate befristet, ggf. mit Möglichkeit einer Verlängerung.
Ihre Aufgaben:
Als studentische Hilfskraft unterstützen Sie die praktische Umsetzung und Dokumentation des Projekts SCDigiHeart. Zu Ihren Aufgaben gehören insbesondere:
- systematische Digitalisierung histologischer Herzgewebeschnitte aus einer bestehenden Fallsammlung von ca. 250 Fällen des plötzlichen Herztodes
- Organisation und Begleitung des Digitalisierungsprozesses unter Nutzung der am Senckenbergischen Institut für Pathologie vorhandenen Scanner; Abstimmung mit den dortigen Mitarbeitenden/MTAs zur Durchführung der Scanvorgänge
- Heraussuchen der histologischen Schnitte aus unseren Archiven, mit Transport, Bereitstellung und Rücksortierung nach dem Scanvorgang
- strukturierte Benennung, Ablage und Archivierung der digitalisierten Präparate inkl. Dokumentation der bearbeiteten Fälle sowie der Anzahl der digitalisierten Schnitte pro Fall
- Führung und Pflege einer systematischen Übersicht über Bearbeitungsstand und Datenbestand
- Unterstützung bei der Qualitätssicherung des digitalen Archivbestands
- Einhaltung der geltenden Arbeits-, Hygiene-, Bio- und Laborsicherheitsvorschriften sowie der Grundsätze guter wissenschaftlicher Praxis
Die Tätigkeit erfolgt nach einer ausführlichen methodischen Einarbeitung. Die konkrete Arbeitszeit wird u.a. in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit mit der Projektleitung abgestimmt.